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Der Beginn

2008 ergriff der Schwenninger Geschäftsmann Joachim Spitz die Initiative: Mit ProKids-VS begann er, bedürftigen Kindern ihre Schulmahlzeit zu finanzieren. Nun hat diese Initiative neue Strukturen: Spitz hat die ProKids-Stiftung gegründet.

Kinderarmut ist kein neues Thema. Spitz allerdings erkannte die Problematik durch Zufall. Bei einem Besuch in der Deutenberg-Hauptschule bekam er mit, dass es eine ganze Reihe von Kindern gibt, die aus sozial schwachen Familien kommen und nicht in der Lage sind, das angebotene Schulessen zu zahlen - aus welchen Grüden auch immer. "Das kann doch nicht sein", sage sich der Unternehmer, getrieben vom Wunsch, hier etwas zu verändern.

Joachim Spitz, Geschäftsführer der Schwenninger Spitzdruck GmbH, handelte: Nach vielen Gesprächen und einer gründlichen Vorbereitung ging die Initiative ProKids-VS im Februar 2008 an den Start. Bei einer symbolischen Auftaktaktion zusammen mit OB Dr. Rupert Kubon, den er als Schirmherrn hatte gewinnen können, kochte er im Schwenninger St.- Elisabeth-Kindergarten für die Kinder Spaghetti. Die Initiative war angelaufen.

Von da an ließ der Schwenninger nicht mehr locker. Getragen von unerwartet großer Unterstützung aus der Bevölkerung sammelte Joachim Spitz viele tausend Euro für arme Kinder.

Schnell musste der Macher freilich erkennen, dass hierzulande nicht so leicht ist, zu helfen. Einigem bürokratischem Hickhack folgte schließlich eine pragmatische Lösung: Die Spendengelder, die die ProKids-VS-Initiative sammelte, wurden über die Bürgerstiftung ausgezahlt. Lehrkräfte bekamen so die Gelegenheit eingeräumt, ohne viel Aufhebens für arme Kinder aus ihren Klassen einen Essenszuschuss abzurufen.

Nicht nur bei Privatleuten, sondern auch in der regionalen Wirtschaft kamen die Aktivitäten gut an. Die Leute honorierten, dass ihre Spenden nicht sonstwohin flossen, sondern in der Stadt blieben. Überdies strengten sich Spitz und sein Mitstreiter Nándor Forgács selber an, um Geld für die gute Sache aufzutreiben. Forgács fotografiert, Spitz druckte: So entstand ein prächtiger Jahreskalender, der guten Absatz fand. Auch für die Landesgartenschau haben sie einen Kalender produziert, der Einnahmen für ProKids bringt. Große Resonanz brachte auch das Projekt Babyklappe. Schockiert von einem toten Baby, das bei Singen aufgefunden wurde, hängte sich Spitz voll rein und sorgte mithilfe von Sponsoren dafür, dass im Franziskusheim Anfang des Jahres eine Babyklappe installiert wurde, wo verweifelte junge Mütter im Falle eines Falles ihr Neugeborenes hineinlegen können, anstatt es auszusetzen und so dem sicheren Tod preiszugeben. "Wenn wir nur ein Leben mit dieser Klappe retten sollten, hat sie sich schon gelohnt", sagt Spitz.

Um dieses soziale Engagement nachhaltiger und mit mehr Effizienz betreiben zu können, hat der Schweninger schon seit geraumer Zeit nach neuen Organisationsstrukturen gesucht. Zunächst wollte er einen Verein gründen, schließlich hat er sich jedoch für eine Stiftung entschieden, die künftig veschiedene Hilfsprojekte für Kinder finanzieren und realisieren soll. "Mein Ziel ist es", sagt Joachim Spitz, "in dieser neuen Organisationsform so vielen Kindern wie möglich zu helfen. In dieser Region, und wenn nötig auch darüber hinaus." Der Bedarf in diesem Segment, meint er, sei riesig.

Im Stiftungsvorstand sitzen neben Joachim Spitz die Schwenninger Unternehmer Bernd Schaible und Jürgen Müller, den Stiftungsrat bilden Gerhard Waldmann, Guido Neuberger sowie die Brüder Frank und Wolfgang Leuthe.

Der Auftakt für ProKids könnte besser nicht sein: Bei ihrem Besuch heute in Schwenningen beim Wirtschaftsforum des Gewerbevereins Oberzentrum wird niemand Geringeres als die Bundesfamilienministerin Kristina Schröder Spitz die Stiftungsurkunde aushändigen.

"Das ist natürlich ganz großartig", freut sich der Schwenninger, der die neue Stiftung bei dieser Gelegenheit in knappen Worten vorstellen wird: Sie soll über den lokalen Initiativen ProKids-VS und ProKids-RW (Rottweil) stehen und deren Engagement unterstützen und koordinieren. Die Stifter können sich heute vorstellen, weitere lokale Initiativen auf den Weg zu bringen, vorausgesetzt, es finden sich vor Ort jeweils Ehrenamtliche, die sich engagieren wollen.

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