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Fight for your Life im City Rondell

Auf der zweiten Ebene des City Rondells wird schon eifrig gewerkelt. Fleißige Helfer des Boxing VS und der ProKids-Stiftung haben dort einen Boxring aufgebaut. Gibt es am bevorstehenden verkaufsoffenen Sonntag etwa einen Boxkampf? Keineswegs. Die Organisatoren wollen dort den vielen Einkaufsbummlern ihr integratives Boxprojekt „Fight for your life“ demonstrieren. Centermanager Rudolf Haselbach steht voll dahinter.

Das ist zweifellos das Sozialprojekt, das in der Stadt in letzter Zeit die meisten Schlagzeilen gemacht hat. Es geht darum, jungen Leuten aus sozial benachteiligten Familien, vielen von ihnen mit Migrationshintergrund, durch tägliches Boxtraining beizubringen, dass Fleiß, Disziplin und ein fester Wille den Schlüssel zum Erfolg im Leben bieten. „Fight for your life“ ist eine Initiative von Oliver Vlcek, dem ehemaligen Box-Bundestrainer und Ehrenvorsitzenden von Boxing VS und läuft nun unter dem Dach der ProKids-Stiftung. Der Stiftung ist es zu verdanken, dass es mit „Fight for your life“ weiter gegangen ist, nachdem die Stadt das Projekt im Sommer finanziell hat fallen lassen wie eine heiße Kartoffel. Nachdem eine Landesförderung ausgelaufen war, hat Vlcek neue Förderer benötigt. Im Gemeinderat allerdings signalisierte eine Mehrheit, dass sie einen Zuschuss zur Finanzierung verweigern werde. Oberbürgermeister Dr. Kubon nahm den Punkt daraufhin von der Tagesordnung. „Fight for your life“ hatte eine existenzielle Finanzierungslücke und stand unmittelbar vor dem Aus, obwohl der Landkreis fest hinter dem Konzept stand und sich auch Projektpate Thorsten Frei für ein Umdenken einsetzte. Doch auch der einflussreiche Bundestagsabgeordnete, gleichsam Schirmherr der ProKids-Stiftung, konnte auf politischer Ebene nicht reüssieren.

Allerdings rettete er „Fight for your life“ mit Hilfe der ProKids-Stiftung, die schon vor Jahren Oliver Vlcek bei der Gründung unterstützt hatte. Auch nun war auf den Stiftungsratsvorsitzenden Joachim Spitz und dessen Mitstreiter Verlass – sie sprangen an Stelle der Stadt ein und überbrückten die größte Finanzierungslücke, sodass das edukative Boxtraining weiter gehen konnte.

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